21.03.2019

 

Artenvielfalt, Klimaschutz, Energiewende,  Entmüllung der Erde usw.

 

Schlagworte, die gerade in aller Munde sind und überall zu lesen. Ist auch sehr gut, wichtig und richtig. Ich glaube allerdings, dass es einen wesentlich effektiveren und nachhaltigeren Ansatz gibt, um all das zu erreichen – ich würde sogar behaupten, dass es die einzige Möglichkeit ist, die uns im Außen störenden Umstände langfristig zu verändern.

 

Und zwar, dass Du – statt Dich im Außen aufzuarbeiten – anfängst Deinen inneren Planeten zum Erblühen zu bringen. Wenn wir alle beginnen, unseren inneren Müll zu recyceln, dann leisten wir den größten Beitrag der uns möglich ist, die Welt zu einem schöneren Ort zu machen und zwar aktiv! Und ich persönlich halte das für unsere Pflicht als Erdling!

 

Wie ist es um Dein Klima bestellt? In wieweit schützt Du Dein Klima? Herrscht bei Dir Eiszeit oder Herzenswärme? Hast Du mit Deiner persönlichen Energiewende bereits begonnen oder burnst Du noch out? Inwieweit hat Deine eigene vielfältige Art die Möglichkeit Lebensraum in Dir zu finden? Hast Du bereits begonnen, Deinen Seelenmüll in Erkenntnis und Wachstum umzuwandeln?

 

Ich darf mich selbst lebenslang und tolle Klienten seit 15 Jahren dabei begleiten, Ihren inneren Planeten zu einem Ort zu machen, wo Liebe, Heilung, Wachstum, Entwicklung und Erkenntnis regieren und immer wieder erleben, wie sich das Außen wie von Geisterhand verändert, wenn wir unsere innere Haltung verändern und unsere Beziehung zu uns selbst in unser Bewusstsein bringen. Deshalb bin ich überzeugt davon, dass ein sich Abarbeiten und Aufreiben im Außen, ohne parallel oder vorrangig das Innen zu entfalten, nicht wirklich zielführend ist.

 

Du siehst die Welt immer nur durch Deine Augen – Erlaube Dir Deinen Blick zu weiten und mit Liebe zu erfüllen und Deine Welt ändert sich!

 

Viel Freude beim Erblühen wünscht

 

Eure Kathrin

15.03.2019

 

Persönlichkeitsentwicklung - Pflicht oder Kür?

 

Aus meiner Sicht die ganz klare Antwort – Pflicht und zwar in erster Linie uns selbst gegenüber! Doch auch unserer Umwelt und dem Leben schulden wir unsere Bereitschaft uns nach und nach auszupacken ;-) .

 

Deshalb liebe ich den Begriff Entwicklung so – wir müssen gar nichts in uns reinpacken.  Wir dürfen lernen, wie wir das um uns Gewickelte (wie negative Glaubenssätze,  Schutzschichten etc.) nach und nach entwickeln – sozusagen auspacken wie ein Geschenk, das eben manchmal nicht in ganz so schön glänzendem Geschenkpapier eingewickelt ist.
 

Bei einem Geschenk würden wir uns nicht weigern, es auszupacken, egal wie scheinbar hässlich das herumgewickelte Papier oder wie dick die Verpackung ist.  Wir haben keine Angst vor dem, was zu Tage tritt und das ist der große Unterschied zu der Entwicklung der eignen Person.
 

Da wir weder gelernt haben noch es gewohnt sind, uns zu begegnen, haben die Menschen große Angst davor, sich selbst zu entdecken. Doch diese Angst ist nur unserer Unwissenheit geschuldet, denn jeder Mensch hat einen guten Kern! Das ist nicht nur ein Spruch, da ich diesen bei den Menschen sehen und fühlen kann, weiß ich, dass dem so ist. Er wurde nur im Laufe des Lebens mit vielen Dingen umwickelt, so dass er nicht immer auf den ersten Blick zu sehen ist.
 

Ein weiterer Grund, keine Angst vor der Entwicklung Deines Selbst zu haben, ist, dass Dein Leben immer für Dich ist. Dies bedeutet, dass aus Dir gar nichts kommen kann, was Dir schadet oder falsch ist.

Ja oft fühlt es sich nicht unmittelbar gut an, aber das ist wie mit einer großen Wunde, die nie heilen darf, sondern immer nur immer dicker mit Pflaster zugeklebt wird. Das Aufmachen und Reinigen kann erst mal etwas schmerzen und die Flüssigkeit, die entweicht, ist auch nicht gerade angenehm, aber anschließend kann die Wunde heilen. Die Energie, die wir bisher für das pflastern und unterdrücken aufgebracht haben, wird frei für schönere Dinge in unserem Leben.

 

Wenn Du wirklich zu einem anderen Lebensgefühl kommen möchtest, dann ist das nur möglich, wenn Du in Deinem Innenleben aufräumst. Unter anderem werden dabei negative Glaubenssätze wie:

 

Ich kann das nicht!
Ich bin nichts wert!
Das schaffe ich eh nie!
Mich liebt eh keiner!

Ich bin zu laut, zu dumm, zu dick, zu hässlich und noch vieles mehr…

 

in Dein Bewusstsein gebracht und korrigiert. Denn ansonsten wirken diese oftmals unbewussten Sätze auf dem Boden unserer Persönlichkeit und werden sich immer wieder bestätigen. D. h. wenn Du denkst, Du bist es nicht wert geliebt zu werden, wirst Du in jeder Beziehung an der Liebe Deines Gegenübers zweifeln und Dir dadurch letztendlich irgendwann Deine größte Angst – verlassen zu werden – bestätigen.“ Ich habe es ja schon immer gewusst,  ich bin nicht liebenswert“. Das ganze Drama wird bzw. muss  sich immer und immer wieder abspielen. Es werden sich zwar die Schauspieler ändern, aber der Inhalt des Stücks wird in seiner Essenz immer derselbe sein.

 

Kein Außenstehender  kann Dich von Deiner inneren Überzeugung abbringen, egal wie sehr er Dich liebt und wie wertvoll er Dich findet. Du kennst das bestimmt selbst, wenn Du einem schönen Menschen sagst, dass er toll aussieht – er sich aber selbst nicht mag – so wird er Dir nicht glauben, egal wie sehr Du es beteuerst!

 

Der einzige Mensch, dessen Meinung über Dich unendlich wichtig für Dich und Dein Leben ist, bist Du! Ich finde diese Tatsache unendlich ermächtigend und befreiend! Wir sind weitaus weniger von anderen Menschen und Situationen abhängig, als wir es wahrnehmen. Und deshalb ist es eine Freude, Dich und Deine Persönlichkeit zu entwickeln, denn Du wirst immer mehr zu dem einzigartigen und großartigen Menschen, der Du im inneren Deines Herzens schon immer bist!

 

Eine tolle Entdeckungsreise wünscht

Eure Kathrin

Freitag, 02.02.18

 

Volkskrankheit Depression

 

Das Wort „Depression“ ist in aller Munde und es hat den Anschein, als ob die Zahl der Betroffenen  nahezu explodiert. Aber was ist eine Depression? Ist es eine Krankheit? Ist es eine Stoffwechselerkrankung im Gehirn? Ist es ein Hilferuf der Seele? Hier streiten sich schon mal die Geister und je nach Weltanschauung des Betroffenen, wird er sich seine Definition aussuchen.

 

Die Fragen, die sich viele Betroffene stellen: Kann ich wirklich nichts dagegen tun? Muss ich ein Leben lang Medikamente einnehmen? Ist es ein Makel, dass ich diese Krankheit habe? Und vieles mehr…….

 

Man fühlt sich hilflos, machtlos, gelähmt, seiner Situation ausgeliefert und denkt, man kann nichts dagegen tun. Dieses Gefühl entsteht schleichend, eine Depression tritt nicht plötzlich aus dem Nichts auf, sondern kündigt sich durch kleine Warnsignale an. Der Mensch neigt jedoch dazu, diese Warnsignale – solange es ihm gelingt – zu ignorieren und so weiterzumachen, wie bisher. Deshalb hat der Körper gar keine andere Möglichkeit, als die Warnschilder immer mehr zu vergrößern, damit wir endlich aufwachen und reagieren! Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit Ihrem Auto auf Ihrem persönlichen Lebensweg, immer wieder begegnen Ihnen Wegweiser für die richtige Route, die Sie ignorieren und immer auf der für Sie falschen Route weiterfahren, es kommen Vorfahrt-Achten-Schilder, Stopp-Schilder, Kreisverkehre, immer wieder haben Sie die Möglichkeit, die Route zu ändern und doch fahren Sie den bekannten Weg weiter, entgegen aller Signale. Es erfordert nicht viel, um sich im Klaren zu sein, dass es früher oder später zu einem Unfall kommen muss. Ihr Unfall – die Depression – ist eine Riesenchance, um sich mit sich, Ihrem Leben, dem Umfeld auseinanderzusetzen und die falschen Abzweigungen zu erkennen und die für Sie stimmende Route langsam zu entdecken.

 

Dafür ist es sehr wichtig, zurück zu sich selbst zu kommen, die innere Verbindung wieder zu spüren und dadurch das Gefühl der Selbstbestimmtheit und eigenen Macht über sich und sein Leben wiederzuerlangen. Durch unsere Gesellschaftsstruktur gefördert, neigen wir dazu, im Laufe unseres Lebens immer mehr an Entscheidungskompetenz und Verantwortung für uns an andere abzugeben. Sei es anfangs an die Eltern, die Lehrer, die Ausbilder, die Partner, Gesetze, Moral, Kirche,  Politik und und und. Andere wissen besser, was für uns gut ist, als wir selbst. Teilweise ist das auch einfacher, denn wenn man auf andere hört, muss man nicht selbst entscheiden und hat auch immer einen Schuldigen, aber bringt uns das auf unserem persönlichen Lebensweg weiter? Denken Sie mal zurück, Entscheidungen, die Sie aus Ihrem Bauch, Ihrer Intuition getroffen haben, waren für Sie immer richtig, egal was Außenstehende Ihnen geraten haben. Hier liegt der Punkt, Ihre Entscheidungen müssen für Sie, Ihr Wertesystem, Ihr persönliches Empfinden und Ihre Gefühlswelt stimmen und für niemand anderen sonst. Auch wenn für Ihren Ratgeber in einer ähnlichen Situation genau das Gegenteil stimmig war, heißt es nicht, dass dies eins zu eins übertragen werden kann. Denn jeder Mensch ist anders, hat eine andere Wahrnehmung und ein anderes inneres Erleben und nur wir selbst haben die innere Weisheit zu wissen, was wir brauchen und wo unser Lebensweg langgeht. Damit meine ich nicht, dass wir uns nicht austauschen sollen, Rat einholen, Situationen sortieren und reflektieren, aber dann immer wieder zu sich selbst zurück kommen und in sich hinein hören, was aus den gesammelten Tipps für mich persönlich stimmt und in der Regel spüren Sie das sehr genau, was Sie anspricht und was nicht. Verfälscht wird diese Intuition erst, wenn Unsicherheit auftaucht, die uns dann wieder dazu bringt, lieber den bekannten Weg weiterzufahren, als sich selbst zu vertrauen. Durch die im Laufe des Lebens immer mehr nach außen gelagerte Führung für uns, haben wir verlernt, auf uns zu hören und uns zu vertrauen.

 

Hier die gute Nachricht, es ist NIE zu spät die Route zu ändern und zu einem Lebensgefühl zu kommen, dass Sie vielleicht bisher noch nicht gekannt haben. Trauen Sie sich und wagen den ersten Schritt! Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen versichern, es sind wahre Wunder möglich auf der Reise zu sich selbst!

 

Alles Liebe!

 

Eure Kathrin 

Montag, 29.01.18

Keine Angst vor Deiner Angst

 

Das Gefühl der Angst macht viele Menschen unsicher und führt dazu, dass sie das diffuse Gefühl loswerden möchten, bzw. Situationen, die dieses Gefühl auslösen, vermeiden.

 

Angst ist ein so wichtiges Gefühl, dass uns seit Bestehen der Menschheit intuitiv gegeben ist, um uns zu warnen. Für unserer Urvölker war dieses Gefühl oft überlebensnotwenig, um sensibel für die Anzeichen zu sein und sich vor Gefahren zu schützen. Man vertraute dem Gefühl, ohne zu wissen, warum es da ist bzw. welche Gefahr droht. Man nahm es ernst, ohne in Panik zu verfallen, sondern schärfte bzw. öffnete die Sinne, damit man nichts übersah, was für die Gesundheit des Einzelnen sowie des Rudels wichtig war.

 

Unser Leben hat sich heute verändert und den Gefahren der „Wildnis“ sind wir nicht mehr ausgeliefert. Dafür lauern andere Gefahren auf uns, denen wir uns stellen müssen. Angst ist etwas Positives und als solches sollten wir sie auch sehen und als Teil von uns annehmen. Sie ist wie ein Warnsignal, das uns auffordert  inne zu halten und Dingen auf den Grund zu gehen. Heutzutage tritt Angst häufig auf, wenn wir den für uns richtigen, individuellen Weg verlassen oder erst gar nicht beschreiten, uns anpassen und versuchen, es den Menschen und Systemen recht zu machen. Wir verleugnen innere Bedürfnisse und Wünsche und haben nicht den Mut, unseren individuellen Weg der Selbstentfaltung und des inneren Wachstums zu gehen, da wir uns zu sehr an dem festhalten, was sein sollte, statt uns auf das, was wirklich ist zu konzentrieren und daran zu wachsen. Dies zu ändern erfordert Mut, in erster Linie den Mut, sich selbst und seinen Gefühlen ungeschminkt zu begegnen und sich einzugestehen, was man wirklich im Leben will.
 

Angst ist gesund und wichtig, sie ist nur störend, wenn sie in ihrer Ausprägung so stark auftritt, dass sie den Menschen und sein Leben behindert oder gar lähmt. Hier ist es wichtig, sich seinen Ängsten zu stellen, sie anzunehmen und daraus in eine gesunde Mitte zu entwickeln. Die Angst ist ein Teil von uns Menschen, der zu uns gehört und seinen Platz finden möchte. Umso mehr wir versuchen, diesen Teil für immer loszuwerden, umso mehr wird die Angst um ihr Überleben und ihren Platz in uns kämpfen und das Ausmaß ihres Auftretens wird immer größer, da sie nach Aufmerksamkeit schreit. Dies führt meistens dazu, dass wir noch ängstlicher uns selbst gegenübertreten, einen Kontrollverlust befürchten und das Selbstvertrauen immer mehr abnimmt. Dies ist eine Abwärtsspirale, die aufgehalten werden muss und nach oben umgekehrt werden sollte.

 

Angst und Mut gehören zusammen und sollten in positiver Spannung zueinander stehen, um einerseits nicht übermütig und leichtsinnig zu werden und andererseits nicht überängstlich und vermeidend zu leben. Jeder Mensch hat beide Gefühle in sich und wenn die Ausprägung, des einen oder anderen Gefühls zu stark ist, so dass es den Menschen stört oder behindert, kann er durch Auseinandersetzung mit sich selbst den Gefühlspegel mehr in die eine oder andere Richtung steuern. Voraussetzung dafür ist, dass es beiden Gefühlen erlaubt ist, da zu sein, auch der Angst.

 

Überlegen Sie, wir hätten nur Menschen, die ausschließlich mutig sind und nicht die Phasen der Unsicherheit und Ängstlichkeit durchleben, die so wichtig sind, Entscheidungen von allen Seiten zu beleuchten, was wäre das für eine Menschheit?

 

In diesem Sinne alles Liebe!

 

Eure Kathrin                                                                                    

Sonntag, 21.01.2018

 

Liebe Leser und Freunde,

 

viele Menschen, die mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung etc. bisher nichts zu tun hatten, sind der Auffassung, dass mein Klientel aus Personen besteht, die schwach sind bzw. mit ihrem Leben nicht klar kommen. „Ich brauche das ja nicht!“ ist der Satz, der dann oft fällt.


Dem möchte ich hiermit etwas entgegensetzen.


Menschen, die wissen, dass Selbstreflexion und Lösung der inneren Themen und Blockaden für ein gesundes und glückliches Leben unabdingbar sind, sind aus meiner Sicht auf ihrem Lebensweg weiter und stärker, als die Menschen, die denken, Sie brauchen das nicht. (Meistens ohne zu wissen, was DAS überhaupt ist!)

 

Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von absoluter Stärke, sich selbst ehrlich zu begegnen und nicht lebenslang an einem Bild von sich und an Überzeugungen festzuhalten, in deren Rahmen man sich einigermaßen sicher und wohl fühlt, die aber selten der Realität entsprechen und Wachstum nicht ermöglichen.

 

Es gibt einen schönen Spruch, von Jiddu Krishnamurti, der gut hierher passt:

"Es ist kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein“.

Darüber lohnt es sich nachzudenken!

 

Sowohl im Beruf als auch bei unseren Freizeitaktivitäten suchen wir uns Trainer, Lehrer, Coaches und denken uns überhaupt nichts dabei. Nur bei den eigenen Lebensthemen haben viele Menschen den Anspruch, es alleine schaffen zu müssen, ansonsten hat es für sie etwas von Versagen.

 

Aus meiner Erfahrung werden uns die wichtigsten Lebensgrundsätze nicht vermittelt. Wir haben zwar das Fach Deutsch in der Schule, lernen aber nicht zu Kommunizieren. Es gibt so viele Themen, die für eine artgerechte Menschenhaltung wichtig sind, von denen die breite Masse noch nie gehört hat.

 

Deshalb hat es nichts mit Versagen und Schwäche zu tun, sich einen Coach oder Therapeuten zu suchen, sondern zeigt eigene Größe, Stärke und Offenheit.

 

In diesem Sinne alles Liebe!

 

Eure Kathrin