Vom Interpretieren zum Kommunizieren.............
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Dienstag, 20.02.2018

 

Liebe Freunde von KL,

 

heute melde ich mich mal zu Wort.

 

Ich möchte mit Euch ein Thema teilen, das mich schon lange beschäftigt. Kathrin hatte ja im Blog einen Artikel über Angst und deren Daseinsberechtigung geteilt.

Mein Thema ist auch die Angst, aber die, die erzeugt wird, um uns gefügig zu machen, um uns einzuschüchtern, um Menschen kleiner zu machen.

 

Ich gebe Euch ein kleines Beispiel:
Mein Sohn hat gemeinsam mit zwei anderen Jungs in der Schule im Klo Toilettenpapier angezündet. Die Klobrille war angesengt – Schaden für alle 50€. Es war eine Wahnsinns-Sauerei auf der Toilette, aber nichts, was nicht zu beseitigen gewesen wäre.

Wir Eltern wurden ins Direktorat zitiert, wo wir erst einmal eine halbstündige Predigt darüber hörten, was hätte passieren können. Vom Feuermelder, der hätte angehen können, vom Feuerwehreinsatz, Brand in der Toilette, in der Schule, ja vielleicht die ganze Stadt. Welche Kosten und Mühen uns Eltern hätten entstehen können, auch wenn sich die Kids nicht gemeldet hätten. Der Einsatz der Kriminalpolizei, eines Profilers… all das – und dann die Kosten. …….
 

Ich habe bei der Geschichte oben bewusst etwas übertrieben – aber versteht ihr worauf ich hinaus will? Hier wird mit dem Thema Angst gehandelt um uns kleiner zu machen, um uns einzuschüchtern.

Hätten sie das Streichholz nicht angezündet – wäre gar nichts passiert…. Genauso wahrscheinlich, oder?

 

Wenn wir uns auch in unserem Leben mehr mit den positiven Ausgängen von Geschichten beschäftigen würden, wären wir dann vielleicht positiver gestimmt? Hätten weniger irreale Ängste?

Würden uns generell glücklicher fühlen? Ich denke schon.

 

Daher möchte ich Euch alle, die ihr das lest dazu anregen, Geschichten in Zukunft positiv zu Ende zu denken. Versuchts mal – damit wird das Leben ein Stückchen bunter und schöner.

 

Alles Liebe – Eure Katharina